Monatskommentar |
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Abonnieren per EmailJuli 2010
Damit sind wir bei einem Phänomen angelangt, welches Märkte und Menschen seit je stark beeinflusst: die Angst. Am Chicago Board of Options gibt es den VIX , einen Massstab für die Volatilität der S&P 500 Index-Optionen. Ein hoher Wert zeigt hohe Volatilität im Markt und daher auch höhere Prämien für die Optionen. In Krisenzeiten erreicht dieser Index Spitzenwerte und wird deshalb gemeinhin als Angst-Index bezeichnet. Nach einem absoluten Höhepunkt während der Finanzkrise mit 60 fiel er während der Erholung auf 19 und erreichte dann im Mai während der Euro-Krise wieder Werte über 30. Der langfristige Durchschnitt liegt bei 20 . Durch ein Studium dieses Angst-Indexes kann man sich im positiven Fall von den Emotionen lösen. In jeder Krise wird der Index ansteigen, aber nach dem Abklingen derselben wird er wieder seinem langfristigen Durchschnitt zustreben. Wenn man dies begreift und verinnerlicht, wird man viel weniger versucht sein, während der Krise zu verkaufen, sondern eher kaufen und umgekehrt, in Boom-Phasen vorsichtig sein beim Kaufen. Es ist ein weiteres Hilfsmittel, das einem hilft, im Kampf um den Börsenerfolg zu punkten. |



